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Thema: KTM LC4 620 Gleichrichter Kokusan 4K3 (Kicker)

  1. #26
    spinnerter Bastler :-) Avatar von Yachti
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    Die Spannung ist einer Glühbirne eh Wurscht. Da gehts eher um Leistng.
    LG, Yachti

    --

  2. #27

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    Meine Herren,

    Da habe mal eine Diskussion ausgelöst. Vielen vielen Dank für die beiden richtig guten Links. Hab ich beide eben verschlungen. Sehr gut erklärt.
    Habe heute auch wieder gebaut, weil mir die Lichtleistung des Scheinwerfers zu gering war. War ja irrigen Annahme jetzt stabile 12V zu habe. Aber Pustekuchen. Es kommen ca. 7V an. Erhöhung der Drehzahl brachte auch keine Wirkung. Naja kurzum der neue BGM Regler war verkehrtherum angeschlossen. Dauertest steht trotzdem noch an.

    Jetzt trotzdem zum Thema zurück. Warum habe ich eine zu Hohe Spannung am gelben Kabel. Laut dem zweiten Link heißt es....Ist doch klar: Wenn keine oder nur wenig Verbraucher angeschlossen / eingeschaltet sind, produziert der Generator zwar die Spannung aber nur keinen / wenig Strom selbst wenn er mit sehr hoher Drehzahl angetrieben wird... Soll bedeuten. Auch wenn eine Glühlampe ausfällt macht das nix.
    Ich hatte jetzt noch den Gedanken, dass im Gleichrichter ein Regler verbaut ist. Kann ja aber nicht sein, die das Elektrikkonzept ohne Batterie ausgelegt ist.
    Noch ein weiterer Gedanke dazu. Ich habe heute beim Testen das gelbe Kabel und Gleichspannungsmasse vom Gleichrichter abgezogen. Eigentlich um ihn mal aus dem System zu nehmen und nur zu schauen, was der neue BGM Regler alleine macht. Komisch war, nur mit angeschlossen weißen Kabel sprang mein Tacho an und ich hatte Gleichspannung. Also noch die Frage ist an die Experten. Ist das richtig, daß weiß und gelb jeweils eine Wechselspannung bringen? Ist das vielleicht jeweils eine Phase der im Artikel geschilderten 3 Phasen?

    Finde das Thema eben richtig spannend. Danke ihr Lieben.

  3. #28
    spinnerter Bastler :-) Avatar von Yachti
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    Dass ein KTM Licht wie eine Kerze ist, ist normal. Ist auch bei der 640er MIT Batterie nicht anders.
    An der 690er mit den Rally Scheinwerfern und LED Birnen ist das was anderes.

    Deine Lichtmaschine versorgt Wechselspannungs seitig nur Glühlampen. Glühlampen ist die angelegte Spannung egal, die Leistung, also das Produkt aus Spannung und Strom müssen passen.
    P (el. Leistung) = U (Spannung) x I (Strom)
    Nachdem I von der Lima lt. vorher geposteter Kurve erzeugt wird (es wird aber nur soviel erzeugt, wie auch verbraucht wird), könnte es sein, dass deine Lampen auch bei 7V zufrieden sind. Allerdings halte ich 7V als weitaus zu niedrig bei einer 12V Anlage. Bist du sicher, dass du dein Multimeter richtig eingestellt hattest, bei der Messung?

    Generell sind Basteleien an einem Ladekreislauf mit elektronischem Regler bei laufendem Motor zu unterlassen, weil wenn man da Kabel absteckt, können Spannungsspitzen schon mal eine Diode zerschiessen.

    Im Gleichrichter kann ein Regler verbaut sein, das ist heutzutage Stand der Technik.
    LG, Yachti

    --

  4. #29
    Avatar von Andy S. aus F.
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    muss mich jetzt noch mal einhaken, das passt für mich alles nicht so richtig zusammen.
    Der 2.Link mit der Kennlinie weist auf die magnetische Sättigung des Metallpakets sowie der Strombegrenzung auf Grund des Inneren Widerstands der Spulen hin und die dadurch resultierende Kurve, soweit so gut - damit lässt sich die maximale Abgabeleistung der Lichtmaschine gut nachvollziehen.
    Der 1.Link weist auf die Funktionsweise der Elektrik in einem Motorrad hin, mit u.A. dem Satz "Bei hohen Drehzahlen ist die vom Stator induzierte Ausgangsspannung zu hoch" - OK, kann man nun meinen die Spannung muss ja primär nur für die Batterie heruntergeregelt werden.
    Die Lichtmaschine ist aber auch mit einer maximalen Leistung angegeben, hat man nun keine Regelung (zur Erinnerung, AC-Masse fließt auch über den Regler!), so bin ich noch immer der Meinung, würde es bei Ausfall einer Birne die verbleibenden Birnen auch durchhauen.
    Wei P=UxI und die Lima in der Lage ist P zu liefern (wenn ungeregelt) würde sich der Strom auf die verbleibenden Leuchtmittel prozentual verteilen weil die Spannung in diesem Betriebszustand steigt.
    Wenn die Spannung steigt, so steigt auch der Strom bei konstantem Widerstand (einzelne Glühbirne) - da I=U/R
    >> 12V/10Ohm=1,2A (12Vx1,2A=14,4W) - steigt nun die Spannung > 20V/10Ohm=2A (20Vx2A=40W) - Die Leistung muß ja verbraten werden, im 1.Link wird das auch klar beschrieben "Ist die Ladespannung des Akkus erreicht, unterbricht der Regler den Aufladeprozess. Die überschüssige Spannung wird im Regler selbst, aber vor allem in den Statorspulen in Wärme umgewandelt." - der Regler unterbricht die Ladung indem er die überschüssige Leistung ableitet- kurzschließt - daher die Wärmeentwicklung.
    Der Glühbirne mag die angelegte Spannung egal sein, aber nur wenn dann der Strom auf die Leistung der Birne begrenzt = "geregelt" wird.

    Und da die AC-Masse auf dem gleichen Potential wie die DC-Masse zusammengefasst ist muß da noch etwas dazwischen sein, ansonsten wäre am Brückengleichrichter eine Gleichrichterdiode dauerhaft überbrückt, was zur Zerstörung des Gleichrichters führen könnte. Es muß also, nach meiner Schlussfolgerung, eine Potentialtrennung, z.B. durch weitere Bauteile im Regler welche zur AC-Regelung genutzt werden, vorhanden sein. Das können ggf auch nur Z-Dioden sein die bekanntermaßen die Spannung begrenzen.
    Es macht doch ansonsten auch keinen Sinn die AC-Masse über den Regler zu ziehen ...!

    Es mag sein, daß ich noch einen Gedankenfehler habe das möchte ich nicht ausschließen, auch weil meine Ausbildung zum Elektrotechniker schon etwas länger her ist will ich keinesfalls behaupten "ich wisse das halt" ... da ich mich schon länger nicht mehr intensiv mit dem Thma beschäftigt habe.
    Lasse mich gerne einen Besseren belehren, aber bitte nicht mit Aussagen wie "Du glaubst mir ja nicht" oder ... " ist einer Glühbirne eh Wurscht"

    Denke das sind wir auch den hier mitlesenden schuldig!
    und wenn Du mir nicht glaubst lüge ich Dich halt mit was anderem an !!


  5. #30

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    Hallo Andy S. aus F.,

    ja da muss ich dir bei pflichten. Ich denke, wenn wir das Thema hier im Thread fachlich fest ziehen könne, würde das grundlegend einigen anderen Generationen mit Elektrikproblemen helfen. Da wir die Basis klären und sich Einiges ableiten lässt. Warum nun bei mir 7VAC nach dem BGM Regler (gemessen mit einem Fluke 175) anliegen, würde ich fast hinten anstellen.
    Hat jemand noch einen Stator ausgebaut rum liegen, um vielleicht grundsätzlich zu klären, wie das Weiße und das Gelbe Kabel hier angeschlossen sind? Ich vermute noch wie in den Links beschrieben, dass es jeweils eine der 3 erzeugten Phasen ist. Ansonsten schraube ich auch bei Gelegenheit mal den Deckel ab und mache Bilder.
    Dann auch noch die Frage, ob im KTM Gleichrichter der Kokusan 4K3 ein Regler verbaut ist, der die Wechselspannung durch Kurzschließen (so wir ihr beschreibt, durch Wärme) regelt. Bei dem BGM-Regler ist da so. Hier mal ein Bild:
    Spannungswandler_BGM6690_Anschluss.jpg
    Copyright by BGM

  6. #31

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    P.S.: Den Vergleich mit dem KTM Licht wie eine Kerze finde ich toll. Musste mal Nachts durch einen engen Waldweg...Fahren nach Gefühlt
    Habe im Mai TÜV. Mal sehen ob der Kollege was bemägelt.

  7. #32

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    Hallo,

    ich möchte gern den Thread an der Stelle abschließen. Ich denke es hat sich soweit geklärt. Das Problem des BGM Reglers ist gelöst. Man hatte mir doch tatsächlich ein 6V Gerät zugesendet. Optisch ist das aber nur an der Gehäusefarbe erkennbar. Der 6V Regler hat ein dunkles grau und der 12V Regler ein eher helles grau.
    Egal wie, die Kati läuft nun wieder TipTop das Licht der Kerze ist auch Geschichte. Ich kann positiv berichten, dass nun konstant in allen Drehzahlen ein ansprechend starker Schein die Nacht erhellt.

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